gdp und vorratsdatenspeicherung

nach meinen offenen briefen in richtung spd und csu fand ich auch die äußerungen des bundesvorsitzenden der “gewerkschaft der polizei” (gdp) derart befremdlich, dass ich ebendiesem herrn witthaut nun einen (fünfseitigen) offenen brief geschickt habe.

er erweckt in dem artikel der süddeutschen zeitung fälschlicherweise nämlich den eindruck, als sei die vorratsdatenspeicherung für die aufklärung des falls breivik wesentlich gewesen (obwohl sie in norwegen derzeit noch gar keine gesetzeskraft erlangt hat) und behauptet, dass es derzeit keinerlei möglichkeit gäbe, kontakte von verdächtigen zurückzuverfolgen, was ebenfalls völliger unsinn ist. weitere populismen ähneln denen der der frau merk aus bayern.

falls ich von herrn witthaut eine antwort mit substanz erhalte, werde ich das hier nachtragen.

ps: damit es keine missverständnisse gibt – das obige bild/logo ist nicht das offizielle emblem der gdp, sondern eine satire darauf.

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